Dr. Oliver Zagler
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Ordination Dr. Oliver Zagler
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Ohrakupunktur

Die Methode der Ohrakupunktur

Durch eine spezielle Pulstastung, die sich von der ursprünglichen chinesischen Methode vollkommen unterscheidet, oder auch durch ein elektrisches Punktsuchgerät ist es mit der Ohrakupunktur nun möglich, aktive Punkte am Ohr aufzufinden und zu therapieren. Dadurch werden nur Punkte behandelt, die auch tatsächlich zu behandeln sind und die nicht wie in der Körperakupunktur nach einem Schema automatisch mitbehandelt werden. Weiters ist dadurch auch die sogenannte Störfelddiagnostik möglich, durch die Blockaden gefunden werden, welche durch die klassische Körperakupunktur nie zum Vorschein kämen. Diese Herde können so negativ auf den Körper wirken, dass dieser krank wird oder ihn daran hindern durch übliche Therapien gesund zu werden.

Störfelder

Störfelder sind Gründe, warum bei manchen Patienten klassische Akupunktur oder andere energetische Heilmethoden, wie Homöopathie, einfach nicht helfen. Solche Herde können sein: tote oder eitrige Zähne, chronisch entzündete Kieferhöhlen, entzündete Mandeln, Schwermetallbelastungen oder auch irgendeine Narbe.

 

Zum Beispiel handelt es sich bei Narben als Störherd um eine messbare Fehlfunktion einiger Narbenzellen, die ihre Fähigkeit zur aktiven Repolarisation verloren haben. Dadurch senden sie mit rhythmischen elektrischen Entladungen Störimpulse aus, die den gesamten Organismus schädigen können.

 

Jede Narbe, auch eine innere Narbe, kann diese elektrischen Reize aussenden und damit ein Störherd sein. Oft sind nur kleine Teile einer Narbe betroffen. Es entwickeln sich besonders häufig solche Narben zum Störherd, die kompliziert verheilt sind, künstlich offen gehalten wurden (Drainage) oder Granulome gebildet haben. Häufig stören Narben, die einen Meridianverlauf unterbrechen. Durch die Ohrakupunktur können die Störherde lokalisiert und entsprechend behandelt werden.

 

Wenn Sie Fragen zur Ohrakupunktur haben oder einen Termin vereinbaren wollen, dann rufen Sie mich gerne an.

Geschichte der Ohrakupunktur

Entdeckt wurde die Ohrakupunktur, wie so viele andere großartige Entdeckungen, "zufällig", von dem französischen Arzt Paul Nogier um etwa 1950. Dieser erkannte, dass am menschlichen Ohr der gesamte Organismus abgebildet ist und durch Stimulation eine reflektorische Wirkung zu erzielen ist. Zusammenhängend ergibt sich das Bild eines auf dem Kopf stehenden Embryos. Sein Schüler Prof. Bahr entwickelte die Methode weiter und lehrte sie später auch in China, dem Mutterland der Akupunktur, in dem zuvor allerdings die Ohrakupunktur unbekannt war.

Dauernadeln

Der Begriff Dauernadel ist eigentlich unglücklich gewählt, da von Dauer keine Rede sein kann. Zumeist verbleiben die Nadeln einige Stunden bis zu 2 Wochen im Ohr, dann sollten sie entfernt werden. Die meisten Nadeln gehen im Bett oder beim Duschen von selbst verloren. Sollten sie einmal mehr schmerzen oder nicht von alleine herausfallen, kann man diese einfach mit den Fingernägeln selber ziehen.

 

Dauernadeln sind sterile Einmalnadeln aus Edelstahl mit einer Länge von 3mm (Einstichtiefe 1mm). Es gibt Gold- und Silbernadeln, wobei Gold den Akupunkturpunkt aktiviert und Silber sediert. Die Nadel besteht aus einem kleinen Pfeil, der unter der Haut zu liegen kommt und das Herausrutschen verhindert. An ihrem oberen Ende befindet sich ein kleine runde Platte von etwa 2mm Durchmesser und 1mm Dicke, welche das weitere Hineinrutschen in das Gewebe verhindert.

 

Um eine noch intensivere Wirkung zu erzielen, sollten die Nadeln am Ohr mit einem kleinen Dauermagneten stimuliert werden. Ihr Arzt wird Ihnen solche Magneten mitgeben. Am besten geschieht dies am Morgen und am Abend beim Zähneputzen, da steht man schon vor dem Spiegel. Die beste Wirkung erzielt man, indem man den Magneten dicht über die Nadel hält oder sie leicht berührt und ihn zwischen zwei Fingern rasch hin und her dreht. Dabei wird nach dem Generatorprinzip ein sehr schwacher elektrischer Strom erzeugt, der die Wirkung der Nadel verstärkt. Je schneller man das Stäbchen dreht, desto besser.

 

Prinzipiell darf man mit den Dauernadeln im Ohr sowohl schwimmen als auch duschen oder in die Sauna gehen. Man sollte es aber bei Verwendung eines Pflasterchens über der Nadel vermeiden, das Ohr zu intensiv zu waschen, da sonst das Pflasterchen nicht lange halten wird.

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